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Dreister und professioneller Anruf von “Microsoft”

Ich bekam heute morgen einen Anruf von “Microsoft” – wie wohl viele in letzter Zeit.

Mehr dazu dank LKA Wiesbaden, bitte lesen. Ich allerdings habe NICHT aufgelegt – war zu neugierig – und gleich Strafanzeige gestellt, siehe ganz unten.

Es ist schon beeindruckend sich 20 Minuten mit einer kriminellen Dame (und deren Chef) irgendwo in der Welt zu unterhalten, die einen um Geld erleichtern will. Die Dame wurde am Ende auch ungehalten…

Jetzt die LKA Info:

LKA-HE: Hessisches Landeskriminalamt warnt vor betrügerischen Anrufen angeblicher Microsoft-Mitarbeiter

    Wiesbaden (ots) – Experten der Cybercrimeprävention der hessischen Polizei haben in den letzten Wochen eine Häufung von Fällen festgestellt, in denen die Täter eine hinlänglich bekannte Phishing-Variante für ihre betrügerischen Zwecke benutzen. Dies hat bereits zu Schäden bei arglosen Computer-Benutzern geführt. Die meist englischsprachigen Anrufer geben sich als Microsoft-Support-Mitarbeiter aus. Sie weisen ihre Opfer auf einen vermeintlichen Virenbefall ihres Computers mit Schadsoftware hin. Teilweise soll auch ein Versagen des Betriebssystems des Opfer-Rechners unmittelbar bevorstehen. Gegen eine Geldzahlung, meist zwischen 80,00 EUR und 200,00 EUR, bieten die Täter dann die Reparatur und eine Fernwartung des PCs sowie eine lebenslange Garantie an. Dazu soll ein entsprechendes Programm von einer Internetseite heruntergeladen und auf dem PC installiert werden. Dieses Programm ermöglicht es den Tätern, aktiv auf den Computer des potentiellen Opfers zuzugreifen und weitere Manipulationen vorzunehmen, z. B. Ausspähen von Bank- und Kreditkartendaten bis hin zum Sperren des Computers. Grundsätzlich gilt: Microsoft ruft Sie nicht unaufgefordert an. “Jeder muss misstrauisch sein, wenn er ohne erkennbaren Anlass einen Anruf erhält, in dem er dazu aufgefordert wird, den Zugriff auf seinen eigenen Computer zu gestatten. Hierbei ist es egal, ob es sich um einen angeblichen Microsoft-Support-Mitarbeiter oder eine andere beliebige Person handelt”, erklärt Kriminaloberkommissar Christoph Schulte, Fachberater für Cybercrimeprävention im Hessischen Landeskriminalamt in Wiesbaden. “Wir warnen davor, sensible Daten am Telefon preiszugeben oder dubiose Internetseiten zur Installation unbekannter Programme aufzusuchen. Sollten Sie trotzdem in diesem Zusammenhang angerufen werden, gibt es eine weitere, sehr einfache Möglichkeit: legen Sie einfach auf!”, so Christoph Schulte.

Hessisches Landeskriminalamt

Pressestelle
Siegfried Wilhelm
Telefon: (0611) 83-8119
Fax: (0611) 83-8115
E-Mail: pressestelle.hlka@polizei.hessen.de
http://www.polizei.hessen.de 

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Categorised in: InDeutsch, Internet, Technology

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